Wie gefährlich sind Handystrahlungen

Beinahe jeder, der ein Smartphone oder ein Handy verwendet, stellt sich irgendwann die Frage, ob durch die Strahlung eventuell Gefahren bestehen. Speziell Menschen, die sehr viel mit ihrem mobilen Telefon telefonieren fragen sich schnell, ob ein erhöhtes Krebsrisiko bestehen kann oder nicht, denn oft stehen gesundheitliche Bedenken im Vordergrund.

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat kürzlich eine Studie herausgebracht, dass keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Handystrahlungen entstehen können. Viele Jahre dachte man, dass der Mobilfunk die Gesundheit durch die Strahlen gefährdet. Entsprechend war die Kritik auch, wenn weitere Sendemasten installiert wurden. Im Visier standen diese durch die hochfrequenten elektromagnetischen Felder. In Deutschland liegt die Frequenz normalerweis zwischen 900 und 1800 Megahertz.

Handymasten und ihre Frequenzen
Früher dachte man, dass ein geschwächtes Immunsystem, Schlafstörungen, Hirntumore oder Krebs durch zu viel Handystrahlung entstehen können. Mehrere Studien des Bundesamtes für Strahlenschutz haben ergeben, dass die Blut Hirn Schranke in keinster Weise beeinträchtigt wird. Der so genannte Wollmützeneffekt ist aber nach wie vor in aller Munde.

Die Forschungsergebnisse haben aber gezeigt, dass nicht einmal dann Gefahr droht, wenn sich jemand bei einer Basisstation der Sendemasten befindet. Strahlen vom Handy machen also nachweislich nicht krank. Im Moment gibt es allerdings noch keine Langzeitstudienergebnisse, die verlässliche Daten liefern. Umso ratsamer ist es, sich nicht unbedingt zu viel Strahlenbelastung auszusetzen. Wer komplett der Strahlung von Handys und Smartphones entgehen möchte, sollte daher das Festnetz benutzen. Es empfiehlt sich auch, das Smartphone nicht neben dem Bett zu platzieren, bzw. es nicht eingeschaltet zu lassen.

Alternativ ist es sinnvoll, eine Freisprecheinrichtung zu nutzen, wenn diese zur Verfügung steht. Die Bedenken gehen dahin, dass die Handystrahlung Auswirkungen auf das Gewebe, insbesondere im Bereich der Ohren und Augen hat und zu entsprechenden Reaktionen führt.